Archiv für den Tag: 4. Januar 2019

France Gall: Ella elle l’a

C’est comme une gaieté
Comme un sourire
Quelque chose dans la voix
Qui paraît nous dire „viens“
Qui nous fait sentir étrangement bien

C’est comme toute l’histoire
Du peuple noir
Qui se balance
Entre l’amour et l’désespoir
Quelque chose qui danse en toi
Si tu l’as, tu l’as

Ella, elle l’a
Ce je n’sais quoi
Que d’autres n’ont pas
Qui nous met dans un drôle d’état
Ella, elle l’a
Ella, elle l’a

Ou-ou ou-ou ou-ou ou
Elle a, ou-ou ou-ou ou-ou ou, cette drôle de voix

Elle a, ou-ou ou-ou ou-ou ou, cette drôle de joie
Ce don du ciel qui la rend belle

Ella, elle l’a
Ella, elle l’a
Elle a, ou-ou ou-ou ou-ou ou
Ella, elle l’a
Elle a, ou-ou ou-ou ou-ou ou

Elle a ce tout petit supplément d’âme
Cet indéfinissable charme
Cette petite flamme

Tape sur des tonneaux
Sur des pianos
Sur tout ce que dieu peut te mettre entre les mains

Montre ton rire ou ton chagrin
Mais que tu n’aies rien, que tu sois roi
Que tu cherches encore les pouvoirs qui dorment en toi
Tu vois ça ne s’achète pas
Quand tu l’as tu l’as

Ella, elle l’a
Ce je n’sais quoi
Que d’autres n’ont pas
Qui nous met dans un drôle d’état
Ella, elle l’a
Ella, elle l’a

4. Januar 2019

Panda und ich hätten heute eigentlich zusammen frei gehabt.
Mit Betonung auf „hätten“…
Vorhin hat seine Chefin angerufen, weil sie jemanden für den Spätdienst braucht. Sie hörte sich  richtig erschrocken an, als ich ans Telefon ging. Sie dachte, sie hätte mich geweckt. Aber es war Panda, der noch schlief.
So hat Panda nun also Spätdienst. Ich bin froh, dass er trotzdem am Wochenende Frühdienst macht. Zum einen, weil ich Frühdienst ja wirklich hasse. Dass wir beide arbeiten, hilft da wirklich: ich muss morgens nicht alleine raus. Das ist für mich nämlich immer am schlimmsten. Zum anderen haben wir tatsächlich für ganze vier Tage die gleichen Dienste geplant bekommen. Ich hoffe so sehr, dass sich das nicht noch ändert.

So, inzwischen hat auch mein Bereich angerufen. Allerdings nicht, um mich für heute in den Dienst zu bitten, sondern um zu fragen, ob ich morgen nicht lieber Spätdienst machen möchte. Normalerweise hätte ich sofort ja gesagt. Aber auch Panda freut sich auf die gemeinsamen Dienste

Auch diesen Tag habe ich weitgehend verschlafen. Das ist auch weiter nicht schlimm; man muss ja schon sehr diszipliniert sein, um nach fünf Nachtdiensten innerhalb eines Tages wieder in den normalen Tag-Nacht-Rhythmus zurück zu finden. Den meisten Leute, die das „können“, bleibt meist gar nichts weiter übrig, weil ihr Alltagsleben nicht eben mal in den Warte-Modus geht: da sind Kinder und Ehepartner, Haushalt und all die Verpflichtungen und Dinge, die eben erledigt werden müssen. Solche Leute beginnen auch die Tage schon früh um sieben, an denen sie Spätdienst haben und bis zehn Uhr abends arbeiten müssen – und sind dann todmüde.
Mir sagt man immer mal wieder, dass nicht gesund sei, was ich mache: tagsüber schlafen und nachts wach sein. Gerade von der Arbeit her kennen viele einen solchen Schlaf-Wach-Rhythmus nur als krankhafte Störung. So etwas kann aber eben auch ganz normal sein. Bei mir zum Beispiel; ich bin eine geborene Eule. Mich hat man als Kind tagsüber wach gehalten, um zu erreichen, dass ich nachts schlafe. Wirklich gut hat das aber nicht funktioniert. So richtig gut schlafe ich nämlich nur am Tag. Und ja, so richtig wach bin ich nur nachts.
Mein Problem ist allerdings, dass ich dazu neige, die Nachtstunden als „Extra-Zeit“ zu betrachten. Dabei hat mein Tag auch nur 24 Stunden, die ich mir einteilen muss wie jeder andere. Darin bin ich leider nicht besonders gut. Aber ich arbeite daran…

Noch irgendwas? Oh, ja… es hat anscheinend den Tag über viel geschneit. Der Blick aus dem Fenster zeigt ein nächtliches Winterwonderland…

Französisch… hören

Sprache lernt man – zuerst – vor allem durch Hören. Anfangs muss man eine fremde Sprache noch nicht einmal verstehen. Aber wenn man sie eine Zeitlang hört, gewöhnt man sich an ihren Klang, ihren Rhythmus. Nach und nach verliert sie ihr Fremdsein. Und man erkennt sie wieder, kann sie von anderen Sprachen unterscheiden.
Super zum Einhören in eine fremde Sprache und für erste Versuche, sie auch „in den Mund zu nehmen“: Lieder. Hören und Mitsingen – Ganz toll. Ganz egal wie schwierig einem eine Sprache auch vorkommt, mag ich ein Lied in eben dieser Sprache und höre es deshalb immer wieder, ist es nur eine Frage der Zeit, wann ich mitzusingen beginne. Manchmal kann man Leute im Auto dabei beobachten, wie sie aus vollem Hals ein Lied mitsingen. Denkst du, dass die alle immer wissen, was sie da vor sich hin trällern? Glaub mir, viele haben nicht die leiseste Ahnung. Die ahmen nur nach, was sie hören, auf Englisch, Spanisch, Italienisch, Französich, Japanisch, Urdu…

Also höre ich jetzt französische Musik.

Da ich mich mit französischsprachiger Musik nicht wirklich auskenne, musste ich mir erst welche suchen. Natürlich kenne ich französische Sängerinnen und Sänger. Zu sagen, dass man keine kennt, ist genausowenig zutreffend wie die Aussage, man könne „kein Wort Französisch“. Édith Piaf, France Gall, Charles Aznavour, Jaques Brel, Johnny Halliday, Serge Gainsbourg, Céline Dion, Patricia Kaas… mindestens eine Sängerin oder einen Sänger kennt man oder hat zumindest schon mal vonihr oder ihm gehört. Meine Mutter schwärmt bis heute von Gilbert Bécaud und fand Mireille Mathieu ganz toll. Ich kenne sogar noch jede Menge mehr Sängerinnen und Sänger; aus meiner Kindheit, durchs Radio oder auch durchs Fernsehen, durch andere Leute.
Aber dauernd hören möchte ich deren Musik nicht. Jedenfalls nicht zur Zeit.

Jetzt höre ich Patrick Bruel und Christophe Maé. Pierre Garand (Garou) finde ich auch ganz nett. Der ist zwar Kanadier, aber das passt schon. 🙂
Oh, und ich habe „Elle l’a Ella“ von France Gall wieder herausgekramt.