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5. Januar 2019

Meine Nacht endete heute kurz nach Mitternacht, aber da ich gestern genug geschlafen hatte, war ich ziemlich fit. Tatsächlich kann ich mich gar nicht erinnern, wann ich mich zuletzt während eines Frühdienstes so wach und gut gefühlt habe. Okay, ich bin nicht so schnell wie die anderen, die regelmässig Frühdienst und deshalb mehr Routine haben, was den Tagesablauf angeht, und mittags habe ich dann schon ein bisschen geschwächelt, aber insgesamt war dieser Frühdienst wirklich gut.
Wir haben einen neuen Bewohner. Der alte Herr soll nur zur Kurzzeitpflege bleiben; seine Familie hat vor, ihn in drei Wochen wieder nach Hause zu holen. Es ist immer ein bisschen schwierig, wenn man jemanden zum ersten Mal versorgt, weil man ja nicht weiss, was er so braucht und was er kann. Aber der alte Mann und ich kamen sofort gut miteinander aus. Es dauerte zwar ein bisschen, ihn zu pflegen, aber er war sehr charmant und umgänglich, und er gab sich wirklich Mühe, möglichst viel noch selbst zu machen. So macht die Arbeit wirklich Spass
Ich hoffe, der morgige Dienst läuft auch so gut.

Nach „Antigang“ gestern und „Die fabelhafte Welt der Amèlie heute morgen habe ich nun schon den dritten französischen Film gesehen: „Ein Sommer in der Provence“. Sehr süss. Und ach, Jean Reno geht halt wirklich immer.
Inzwischen klingt die Sprache gar nicht mehr so fremd. Ohne deutsche Untertitel geht es natürlich noch nicht, aber so nach und erkenne ich einzelne Worte und Sätze und kann sie auch zuordnen. Und ein bisschen klappt es auch schon mit dem Nachsprechen. Das ist ziemlich cool.