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6. Januar 2019

Nachdem ich gestern abend dann doch ziemlich erledigt war, hatte ich eine richtig gute Nacht mit sagenhaften sechs Stunden Schlaf. Und der Dienst heute war auch ganz okay, allerdings fühlten wir uns alle irgendwie ein bisschen schlapp. Das lag vielleicht am Wetter: nachdem es gestern wie verrückt geschneit hat, gab es heute Tauwetter mit massenhaft Matsch und Schneeregen.
Der alte Herr, den ich erst gestern kennengelernt habe, ist in der Nacht gestürzt. Der Bereitschaftsarzt fand keine Anzeichen für eine Verletzung und der alte Herr selbst gab auch keine Beschwerden an. Allerdings ging er heute nicht mehr vorwärts, sondern bewegte sich ganz komisch seitwärts. Ein bisschen wie ein Krebs. Irgendwann rückte er dann auch mit der Sprache heraus: wenn er versuchte, normal zu gehen, dann tat es weh. Also haben wir ihn nochmal zum Röntgen geschickt. Mal sehen, was dabei nun herauskommt. Ich hoffe, er hat sich nur eine Prellung zugezogen…
Jetzt habe ich in diesem Monat nur noch einen Frühdienst vor mir, weil wir im Haus so eine Art Fortbildung machen, bei der wir irgend so ein Spiel spielen müssen – Pflichtveranstaltung. Ansonsten nur noch Spätdienste und natürlich auch noch ein paar Tage frei, bevor ich den Monat mit Nachtdienst beende – und den nächsten damit beginne.
Heute ist ja Heilige Drei Könige – aber irgendwie sind wir nie nur drei Königen begegnet. Die traten immer im Rudel auf!  Dieses Jahr fand ich es schon extrem. Waren im letzten Jahr auch so viele Kinder unterwegs?
Ich hab mir ja vorgenommen, meine Zeit besser einzuteilen. Das muss ich jetzt bald mal in Angriff nehmen, immerhin ist das neue Jahr schon wieder eine Woche alt. Ich muss an die zehn bis elf Stunden für die Arbeit einplanen, allerdings inklusive Arbeitsweg (die Zeit kann ich ja für Musik oder Hörbücher nutzen), weil ich selten pünktlich rauskomme und daran leider nichts ändern kann. Und ich will eigentlich sieben Stunden Schlaf kriegen, damit ich auch wirklich fit bin für die restliche Zeit, mit der ich so viel vorhabe. Wahrscheinlich würden auch fünf Stunden reichen, aber dann hänge ich an den freien Tagen so durch, und das will ich eigentlich auch vermeiden. Ich muss mir wirklich überlegen, was ich wann mache, damit ich auch alles unterkriege. Wie machen das die Leute, die wirklich ein Leben haben??? Na, mal sehen…