Archiv für den Tag: 7. Januar 2019

7. Januar 2019

Habe heute mit Aufräumen angefangen.
Mich nervt es selbst, dass ich nicht Ordnung halten kann. Kann ich aber wirklich nicht. Bei mir muss immer erst richtig das Chaos herrschen, bevor ich mich aufraffen kann. Dann allerdings mach ich es richtig.
Heute morgen habe ich begonnen, meine DVD’s zu sortieren. Da gab es einen Riesenstapel hüllenlose Scheiben, weil ich mich nie damit aufhalte, die DVD’s gleich wieder wegzuräumen. Inzwischen habe ich noch ein paar Hüllen ohne DVD’s – und auch noch ein paar DVD’s ohne Hüllen, nur passen die eben nicht zusammen… sehr merkwürdig. Aber das Fehlende findet sich schon noch an. Das tut es immer.
Als nächstes kommt das Bücherregal an die Reihe. Ich habe so viele Bücher, und eigentlich könnte ein guter Teil davon weg. Zum Verkaufen oder Verschenken taugen die nichts, weil ich sie selbst schon aus zweiter (oder sogar dritter Hand) habe und viele schon recht mitgenommen aussehen. Mit dem Wegwerfen tu ich mich aber schwer – das macht man einfach nicht. Vielleicht kann ich ein paar mit in die Arbeit nehmen.

Auf Arbeit war es heute eigentlich ganz okay. Viel zu tun, wenig Zeit und der ganz normale Wahnsinn auf dem Bereich. Der alte Herr ist vom Röntgen zurück, sie haben nichts gefunden. Also hat er wohl nur eine Prellung. Er läuft zwar immer noch wie ein Krebs, hat aber keine Schmerzen mehr.
Mit dem einen Kollegen arbeite ich nicht so gern, weil der wirklich nur seine Arbeit macht und anderen nicht hilft, wenn er fertig ist. Na, der wird sich umschauen, wenn er erst als Fachkraft hier arbeiten muss und auf die Hilfe der anderen angewiesen ist. Heute habe ich ihm einen leichten Bereich gegeben, morgen muss er den schweren machen. Als Schichtleitung muss ich die Touren ja immer planen, und meist teilen wir die Arbeit nach einem Punktsystem ein. Da ich als Fachkraft noch andere Arbeiten habe, kann ich mir eigentlich immer weniger Punkte geben. An Tagen, an denen wir keine Visiten und nicht irgendwelche zusätzlichen Dinge zu erledigen haben, so wie heute, mache ich das manchmal nicht. Ist meiner Meinung nach nicht fair. Ich hatte heute keine Lust auf Extra-Schreibkram, durch diesen Wechsel vom Nachtdienst in den Frühdienst und nun wieder in den Spätdienst hing ich ein bisschen durch. Da war es okay, richtig in der Pflege zu rackern. Morgen allerdings steht eine Menge an: Visiten, Wundversorgung mit der Wundmanagerin, jede Menge Dokumentation. Da kann ich die Touren nicht gleich auf uns drei verteilen. Der andere Kollegen ist superfleissig und sehr hilfsbereit, da muss ich immer aufpassen, dass er es nicht übertreibt. Sobald ich aus dem Büro komme, um mal ein bisschen Pflege zu machen, kommt dieser Kollege angeschossen: „Lass mich mal machen…“

Übermorgen habe ich einen Tag frei…

Patrick Breul: Au Café des Délices

Les souvenirs se voilent
Ça fait comme une éclipse
Une nuit plein d’étoiles
Sur le port de Tunis
Le vent de l’éventail
De ton grand-père assis
Au Café des Délices

Tes souvenirs se voilent
Tu vois passer le tram
Et la blancheur des voiles
Des femmes tenant un fils
Et l’odeur du jasmin
Qu’il tenait dans ses mains
Au Café des Délices

Yalil Yalil habibi Yalil
Yalil Yalil habibi Yalil…

Tes souvenirs se voilent
Tu la revois la fille
Le baiser qui fait mal
A Port El Kantaoui
Les premiers mots d’amour
Sur des chansons velours

Tes souvenirs se voilent
Tu les aimais ces fruits
Les noyaux d’abricot
Pour toi, c’étaient des billes

Et les soirées de fête
Qu’on faisait dans nos têtes
Aux plages d’Hammamet

Yalil Yalil Apipi Yalil
Yalil Yalil Apipi Yalil…

Tes souvenirs se voilent
A l’avant du bateau
Et ce quai qui s’éloigne
Vers un monde nouveau
Une vie qui s’arrête
Pour un jour qui commence
C’est sans doute une chance

Yalil Yalil Tu n’oublieras pas
Ces parfums d’autrefois
Yalil Yalil Tu n’oublieras pas
Yalil Yalil Même si tu t’en vas
Yalil Yalil Apipi Yalil
Yalil Yalil Apipi Yalil…

Une nuit plein d’étoiles
Sur le port de Tunis
Et la blancheur des voiles
Des femmes tenant un fils
Le vent de l’éventail
De ton grand-père assis
Et l’odeur du jasmin
Qu’il tenait dans ses mains
Au Café des Délices


Deine Erinnerungen verschleiern sich
Das ist wie eine Finsternis
Eine Nacht voller Sterne
Im Hafen von Tunis
Der Wind des Fächers
Deines Grossvaters
Der im Café der Freude sitzt

Deine Erinnerungen verschleiern sich
Du siehst die Strassenbahn vorbeifahren
Und die Weisse der Schleier
Der Frauen die einen Sohn halten
Und der Geruch des Jasmins
Den er in seinen Händen hält
Im Café der Freude

Yalil yalil abibi yalil yalil yalil abibi yalil

Deine Erinnerungen verschleiern sich
Du siehst es wieder, das Mädchen
Der Kuss der schmerzt
Am Hafen El Kantaoui
Die ersten Worte der Liebe
Zu Liedern aus Samt
Abibi Abibi

Deine Erinnerungen verschleiern sich
Du mochtest sie, diese Früchte
Die Kerne der Aprikose
Für Dich waren sie Murmel
Und die Festabende
Die wir in unseren Köpfen veranstalteten
An den Stränden von Hammamet

Yalil yalil abibi yalil yalil yalil abibi yalil

Deine Erinnerungen verschleiern sich
Am Vorderteil des Schiffes
Und dieser Kai der sich entfernt
In Richtung einer neuen Welt
Ein Leben das stehenbleibt
Für einen Tag der beginnt
Das ist vielleicht eine Chance

Yalil yalil Du wirst nicht vergessen
Yalil yalil diese Gerüche von damals
Yalil yalil Du wirst nicht vergessen
Yalil yalil auch wenn Du gehst

Eine Nacht voller Sterne
Am Hafen von Tunis
Und die Weiße der Schleier
Der Frauen die einen Sohn halten
Der Wind des Fächers
Deines Großvaters der sitzt
Und der Geruch des Jasmins
Den er in seinen Händen hält
Im Café der Freude